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Auswertung durch medizinisches Facharztlabor
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Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das durch Sonneneinstrahlung in der Haut produziert und über die Nahrung aufgenommen wird. Der Laborwert misst die Konzentration von Vitamin D, um den Versorgungszustand des Körpers zu bewerten.
Ein Vitamin-D-Test wird empfohlen für: Menschen mit Muskelschwäche oder Knochenschmerzen Personen mit chronischer Müdigkeit oder Abgeschlagenheit Menschen mit geringer Sonnenexposition (z. B. Büroarbeit, Leben in nördlichen Regionen) Menschen mit dunkler Hautfarbe (verminderte Vitamin-D-Produktion) Ältere Menschen (nachlassende Hautsynthese) Schwangere und Stillende Personen mit Osteoporose oder chronischen Erkrankungen (z. B. Autoimmunerkrankungen, Diabetes)
Der Test dient dazu, einen Vitamin-D-Mangel oder eine Überdosierung zu erkennen. Vitamin D ist essenziell für den Calcium- und Phosphathaushalt und trägt zur Knochengesundheit, Muskelkraft und Immunabwehr bei. Ein Mangel kann das Risiko für Osteoporose, Infekte und chronische Krankheiten erhöhen.
Ein niedriger Wert weist auf einen Mangel hin, der auf unzureichende Sonnenexposition, falsche Ernährung oder Erkrankungen wie Malabsorptionsstörungen zurückzuführen sein kann. Symptome eines Mangels sind: Knochen- und Muskelschmerzen Muskelschwäche und Sturzgefahr Erhöhtes Risiko für Infektionen Ein überhöhter Wert, meist durch übermäßige Einnahme von Vitamin-D-Präparaten, kann zu Übelkeit, Verwirrtheit und Kalziumablagerungen in Organen führen.
Eine Testung ist das ganze Jahr über möglich, jedoch im Winter und Frühling besonders sinnvoll, wenn die körpereigenen Speicher durch fehlende Sonnenexposition erschöpft sind. Personen mit Risikofaktoren oder Symptomen eines Mangels sollten regelmäßig testen lassen. Die Testung kann zu jeder Tageszeit erfolgen und ist unabhängig von der Nahrungsaufnahme.
Vitamin D wird in zwei Formen aufgenommen: D2 (Ergocalciferol) aus pflanzlichen Quellen und D3 (Cholecalciferol) aus tierischen Quellen oder durch Sonnenlicht. D3 wird besser vom Körper genutzt. Eine Supplementierung sollte unter ärztlicher Aufsicht erfolgen, da eine Überdosierung zu gesundheitlichen Problemen führen kann. Die körpereigene Produktion von Vitamin D hängt von Faktoren wie Hauttyp, Alter, geografischer Lage und Jahreszeit ab.
Holo-Transcobalamin (Holo-TC) ist die biologisch aktive Form von Vitamin B12, das an das Transportprotein Transcobalamin gebunden ist. Der Laborwert misst die Konzentration von Holo-TC im Blut und gibt frühzeitig Hinweise auf einen funktionellen Vitamin-B12-Mangel.
Ein Holo-TC-Test wird empfohlen für: Menschen mit unspezifischen Symptomen wie Müdigkeit, Gedächtnisstörungen oder neurologischen Beschwerden Patienten mit einem normalen oder grenzwertigen Vitamin-B12-Wert, bei denen der Verdacht auf einen Mangel besteht Personen mit Risikofaktoren für einen Vitamin-B12-Mangel (z. B. Veganer, ältere Menschen) Patienten mit Verdacht auf perniziöse Anämie oder Malabsorptionsstörungen
Der Test dient der frühzeitigen Erkennung eines Vitamin-B12-Mangels, bevor sich schwere Symptome entwickeln. Er ergänzt die klassische Vitamin-B12-Messung und ist besonders hilfreich, um funktionelle Mängel zu diagnostizieren.
Ein niedriger Holo-TC-Wert deutet auf einen funktionellen Vitamin-B12-Mangel hin, der trotz normalem Serum-B12-Wert auftreten kann. Symptome sind: Müdigkeit und Konzentrationsprobleme Kribbeln oder Taubheitsgefühle in den Extremitäten Blutarmut oder neurologische Störungen Ein normaler Wert schließt einen Mangel meist aus und macht weitere Tests unnötig.
Der Test ist sinnvoll bei unspezifischen Beschwerden oder bei Risikogruppen wie Veganern und älteren Menschen. Auch bei Verdacht auf Resorptionsstörungen oder vor Beginn einer Supplementierung ist eine Testung angebracht.
Holo-TC ist ein empfindlicherer Marker als das Gesamtkobalamin, da es nur die biologisch aktive Form von Vitamin B12 misst. Alkoholmissbrauch und Medikamente können den Holo-TC-Spiegel beeinflussen.
HbA1c ist ein Maß für den durchschnittlichen Blutzuckerspiegel der letzten zwei bis drei Monate. Der Laborwert misst den Anteil des glykierten Hämoglobins im Blut, das entsteht, wenn sich Zucker an Hämoglobin bindet.
Ein HbA1c-Test wird empfohlen für: Personen mit Verdacht auf Diabetes mellitus (z. B. Symptome wie erhöhter Durst, häufiges Wasserlassen) Patienten mit bekanntem Diabetes zur Therapiekontrolle Menschen mit familiärem Risiko für Diabetes Übergewichtige Personen mit weiteren Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Fettstoffwechselstörungen
Der Test dient der Diagnose von Diabetes mellitus und der Überwachung der Blutzuckereinstellung bei Patienten mit Diabetes. Er gibt Aufschluss darüber, wie gut der Blutzucker in den letzten Wochen kontrolliert wurde.
Ein hoher HbA1c-Wert weist auf eine unzureichende Blutzuckereinstellung hin und kann auf Diabetes hinweisen. Symptome bei einem dauerhaft erhöhten Blutzucker sind: Erhöhter Durst Häufiges Wasserlassen Müdigkeit und ungewollter Gewichtsverlust Ein niedriger HbA1c-Wert ist normalerweise unauffällig, kann jedoch bei Überkorrektur mit Insulintherapie oder starkem Untergewicht auftreten.
Die Testung kann unabhängig vom Nahrungsaufnahmezustand und zu jeder Tageszeit erfolgen. Bei bestehendem Diabetes sollte der Test alle drei bis sechs Monate durchgeführt werden.
Der Test ist unabhängig von kurzfristigen Blutzuckerschwankungen und daher sehr stabil. Hämoglobinvarianten oder bestimmte Erkrankungen (z. B. Anämie, Niereninsuffizienz) können die Ergebnisse verfälschen. Der HbA1c-Wert ist nicht geeignet, um akute Blutzuckerschwankungen zu messen; dafür sind andere Tests wie der Nüchternblutzucker erforderlich.